Humanberufliche Schulen

- Beschäftigungsfähigkeit (Employability): Vorbereitung auf eine erfolgreiche berufliche Laufbahn in einer dynamischen Arbeitswelt
- Studierfähigkeit und lebenslanges Lernen: Förderung selbstständigen Lernens und kontinuierlicher Weiterbildung
- Mündigkeit und demokratisches Engagement:Entwicklung verantwortungsbewusster, reflektierter und gesellschaftlich aktiver Bürger*innen
- Lebensgestaltungsfähigkeit: Stärkung persönlicher Selbstständigkeit und Resilienz
Ergänzend setzt der Lehrplan einen starken Fokus auf Future Skills, Nachhaltigkeit, Entrepreneurship sowie den kompetenten Umgang mit Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.

- Kernkompetenzen in Sprache, Mathematik und digitalen Technologien
- fachlichen Kompetenzen in Tourismus, Wirtschaft, Gastronomie und Hotellerie,
- transversalen Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit, Kreativität, kritisches Denken, Selbstorganisation, Nachhaltigkeitsbewusstsein und demokratischem Engagement.
Praxisnähe und Transferfähigkeit stehen dabei im Mittelpunkt.
1. Sprache und Allgemeinbildung
Deutsch, Englisch, zweite Fremdsprache, politische Bildung, Ernährung und Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik sowie Bewegung und Sport. Besonderes Gewicht liegt auf Mehrsprachigkeit, interkultureller Kompetenz und digitaler Bildung.
2. Tourismus und Wirtschaft
Tourismusgeografie, Marketing, touristische Trends, Finanzmanagement, unternehmerisches Handeln sowie Recht und Demokratie bilden die Grundlage für wirtschaftliches Denken und nachhaltige Unternehmensführung.
3. Gastronomie und Hotellerie
Serviceorganisation, Küche, Getränke, Gästebetreuung und touristischer Echtbetrieb vermitteln praxisnahe Handlungskompetenzen für die Branche. Ergänzt wird dies durch ein 30-wöchiges Pflichtpraktikum, das den Theorie-Praxis-Transfer sicherstellt.

Unterricht soll praxisnah, wissenschaftlich fundiert und nachhaltig wirksam gestaltet werden. Wesentliche Prinzipien sind:
- systematischer und vernetzter Kompetenzaufbau,
- handlungs- und projektorientiertes Lernen,
- fächerübergreifende Zusammenarbeit,
- individuelle Förderung und selbstgesteuertes Lernen,
- sprachsensibler Unterricht,
- Integration von CLIL (fachliches Lernen in Englisch),
- Förderung von Demokratiekompetenz und interkulturellem Lernen,
- durchgängige Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und KI,
- enge Kooperation mit Wirtschaft, Praxispartnern und außerschulischen Lernorten.